Buchungsschlüssel 94 und 506 in AccountOne einrichten

Geändert am Mi, 15 Jul um 10:42 VORMITTAGS

Werden für bestimmte §-13b-Sachverhalte die DATEV-Buchungsschlüssel 94 oder 506 verwendet, muss im jeweiligen AccountOne-Mandanten ein passender L+L-Sachverhalt hinterlegt sein. Die Einstellung sorgt dafür, dass DATEV die aus AccountOne übertragenen Buchungen dem ausgewählten §-13b-Sachverhalt zuordnen kann. Ohne diese Vorbelegung kann bei der Verarbeitung in DATEV eine zusätzliche manuelle Auswahl erforderlich sein.


DATEV beschreibt die L+L-Einstellung als Auswahl beziehungsweise Vorbelegung eines Sachverhalts nach § 13b UStG. Die fachliche Beurteilung, welcher Sachverhalt zutrifft, sollte beim Steuerberater liegen.


Schritt 1: Login bei AccountOne

Logge Dich bei AccountOne ein. Öffne anschließend: Benutzer -> Mandanten.


Schritt 2: Mandanten-Account öffnen

Wähle den Mandanten aus, für den Du die Einstellung vornehmen möchtest. Klicke bei dem Mandanten-Account auf den Button "Login als". Du wechselst dadurch in den Account des ausgewählten Mandanten.


Schritt 3: FiBu-Einstellungen aufrufen

Öffne im Mandanten-Account Benutzer -> Meine Daten -> Einstellung-FiBu.


Scrolle herunter bis zur Einstellung "Sachverhalt L+L''.

AccountOne Einstellung FiBu Sachverhalt L+L


Schritt 4: Passenden L+L-Sachverhalt auswählen

Wähle den steuerlich zutreffenden Sachverhalt aus. Für im Inland steuerpflichtige sonstige Leistungen eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet ansässigen Unternehmers lautet die Auswahl: "(07) Im Inland steuerpflichtige sonstige Leistungen von im übrigen Gemeinschaftsgebiet ansässigen Unternehmern". Wähle diesen Eintrag nur, wenn genau dieser Sachverhalt für den Mandanten gilt. Klicke anschließend auf "Speichern".




Die Vorbelegung gilt nur für den aktuell geöffneten Mandanten. Verwaltest Du mehrere Mandanten mit entsprechenden §-13b-Sachverhalten, muss die Einstellung für jeden betroffenen Mandanten separat geprüft und hinterlegt werden. Durch die Auswahl wird der passende L+L-Sachverhalt zusammen mit den dafür vorgesehenen Buchungsdaten an DATEV übergeben. Dadurch kann der Sachverhalt in DATEV verarbeitet werden, ohne dass er bei jeder betroffenen Buchung erneut manuell ausgewählt werden muss.

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